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Firmenprofil: Carrefour

Unternehmensdaten

Frankreich
Bangladesch, Brasilien, China, Volksrepublik, Indien

Firmenposition zum Existenzlohn

"Unser Unternehmen besitzt keine Fabrik, daher bezahlen wir in den Fabriken, die uns beliefern, keine Angestelltenlöhne. Die Aufgabe von Carrefour besteht darin, sicherzustellen, dass die Angestelltenlöhne gemäss dem im Land der Fabriken, in denen wir unsere Produkte einkaufen, geltenden Gesetzen bezahlt werden. Und dass der bezahlte Lohn auch die Überzeit, die lohnzahlungspflichtigen Feiertage und die gesetzlich geforderten Zusatzleistungen beinhaltet. Dies ist eine unabdingbare Mindestforderung."

"Es gibt viele verschiedene Definitionen von verschiedenen Organisationen in Bezug auf den Existenzlohn. Diese Diskussion überlassen wir anderen. Obwohl das Thema wichtig ist, sind wir als Detailunternehmen nicht befugt, den Begriff zu definieren und haben keine Existenzlohnberechnung erstellt. Was uns anbelangt, so haben wir unsere Definition in unserer Charta niedergeschrieben: Die Löhne und Entschädigungen für Standartarbeitszeit müssen die Grundbedürfnisse decken und ein frei verfügbares Einkommen für die ArbeiterInnen und ihre Familien enthalten."

Kommentar der CCK

Mit der bloßen Anerkennung, dass ein Lohn die Grundbedürfnisse erfüllen muss, können sich globale Marken wie Carrefour nicht ihrer Verantwortung für die Umsetzung eines Existenzlohnes entziehen. Carrefour hat sich für den globalen Handel und damit auch für die damit verbundene Verantwortung entschieden. Die Aussage, dass das Unternehmen die ArbeiterInnen, die seine Kleider herstellen, nicht direkt angestellt hat, ist keine verantwortungsvolle Antwort, denn die Tätigkeit des Unternehmens hat einen klaren Einfluss auf das Leben von Tausenden von ArbeiterInnen, die seine Produkte herstellen.

Das gesamte Firmenprofil auf Englisch findet sich hier.

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  • Carrefour