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Firmenprofil: Replay Jeans

Unternehmensdaten

Italien

Firmenposition zum Existenzlohn

Wir haben die Homepage dieses Unternehmens studiert. Es gibt keine Informationen über die Beschaffungspolitik oder zu Strategien bezüglich der Arbeitsbedingungen. Replay hat sich zu einem späteren Zeitpunkt mit uns in Verbindung gesetzt und ihren
Verhaltenskodex zugeschickt. Darin steht bezüglich Löhnen: "Angestellte müssen für die Standardarbeitszeit mindestens den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn erhalten sowie gemäss den Standards der Arbeitsverträge für Überstunden entlöhnt werden. Illegale oder unbewilligte Abzüge vom Lohn sind nicht erlaubt."

Replay gibt zudem an, auch mit Unternehmen in Hong Kong und Tunesien zu arbeiten, um "eine lokale Präsenz in den Ländern, in denen wir aktiv sind, sicherzustellen, direkt von Herstellern in diesen Gebieten zu beziehen und vor Ort Prüfungen der Lieferkette durchzuführen (sei dies für einfache Einzelteile oder fertige Kleidungsstücke). Dies ermöglicht Fashion Box grössere Transparenz und Kontrolle über das Produktionsnetz und ermöglicht uns sicherzustellen, dass unser Verhaltenskodex eingehalten wird."

Kommentar der CCK

Replay bekennt sich in seinen Standards nicht zum Grundsatz des Existenzlohns und arbeitet nicht darauf hin, dass die ArbeiterInnen, die ihre Produkte herstellen, einen existenzsichernden Lohn erhalten. Die bloße Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestlohnes ist eine gesetzliche Pflicht. Das Menschenrecht auf einen Existenzlohn aber ist eine Verpflichtung, dessen Umsetzung Replay sicherstellen muss. Es gibt bis anhin keine Hinweise, dass Replay darauf hinarbeitet.

Das gesamte Firmenprofil auf Englisch findet sich hier.

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