Living Wage Defect

18.-20.09.2015 KonsumentInnen machen bei der Aktion "Living Wage Defect" auf der WEAR FAIR Messe in Linz mit und unterschreiben die Petition der Clean Clothes Kampagne für existenzsichernde Löhne.

Der Großteil unserer Kleidung hat einen Defekt, einen Existenzlohn-Defekt. KonsumentInnen können auch über die neue „Living Wage Defect”-Website ihre Bekleidung symbolisch wegen „mangelhafter” Löhne an Mode-Unternehmen zurückschicken und damit ein Zeichen für existenzsichernde Löhne in der Bekleidungsindustrie setzen.

Über 110.000 EuropäerInnen haben über die letzten zwei Jahre die Petition der Clean Clothes Kampagne für existenzsichernde Löhne unterschrieben – auch in Österreich haben sich tausende Menschen bereits beteiligt.

So auch bei der Aktion „Living Wage Defect“ -  der Aktion “Existenzlohn-Defekt“ bei der WEAR FAIR Messe in Linz 18.-20.09.2015. Zahlreiche UnterstützerInnen haben unterschrieben und bei der Fotoaktion mitgemacht. Symbolisch schickten sie   ein Kleidungsstück wegen dem Produktionsfehler (Existenzlohn-Defekt) retour.  

Diese Petition wird Mitte Oktober im Rahmen des „Living Wage Now Forum” in Brüssel an Unternehmen und politische EntscheidungsträgerInnen übergeben. Mit der Petition werden wir die Bekleidungsunternehmen daran erinnern, dass sie verantwortlich sind für die Bezahlung von existenzsichernden Löhnen an die Menschen, die unsere Bekleidung nähen.

Seit 2013 hat die internationale Clean Clothes Kampagne das Thema existenzsichernde Löhne in Europa bekannt gemacht und ArbeiterInnen weltweit in ihrem Kampf um höhere Löhne unterstützt. Ein Höhepunkt dieser intensiven Thematisierung des Menschenrechts Existenzlohn wird das „Living Wage Now Forum“, von 12. bis 14. Oktober 2015 in Brüssel. Die Clean Clothes Kampagne lädt zum Austausch über eine zukünftige Bekleidungsindustrie, in der Menschen- und Arbeitsrechte respektiert und gefördert werden.

Mehr Information:

"Living Wage Defect" - Website

Existenzlohn

Sept. 30, 2015, 10:39:52 Heike Hochhauser