Aufgaben

Clean Clothes Kampagne (CCK)– Aktiv für faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungs- und Sportartikelproduktion weltweit.

Die CCK zeigt Menschen- und Arbeitsrechtverletzungen in Fabriken der Bekleidungsindustrie auf. Sie mobilisiert KonsumentInnen und setzt sich mit deren Unterstützung für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von NäherInnen ein.

4 Aufgabenbereiche

  • Ausübung von Druck auf die Markenfirmen, damit diese Verantwortung für die Produktionsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben übernehmen, und für faire Arbeitsbedingungen sorgen.
  • Unterstützung von ArbeiterInnen, Gewerkschaften und NGOs in Produktionsländern.
  • Bewusstseinsbildung bei KonsumentInnen durch Information über die Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungs- und Sportartikelproduktion, damit die Menschen mobilisiert werden und ihre Macht als KonsumentInnen nützen können.
  • Ausschöpfen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Lobbying für eine Gesetzgebung, die gute Arbeitsbedingungen garantiert und so Regierungen und Markenfirmen zwingt, ethisch zu konsumieren.

CCK News

Neue Studie: Die Ausbeutung Indiens für Europas Schuhe

Auf der Stelle (ge)treten. Arbeitsrechtsverletzungen in der indischen Schuh- und Lederproduktion

Wien, am 05. Oktober 2016 – Zwei Wochen nach dem Test österreichischer Schuhhersteller auf Überschreitung des Grenzwerts von giftigem Chrom VI in Lederschuhen veröffentlichen heute die Clean Clothes Kampagne, GLOBAL 2000, AK Wien und AK OÖ die Chrom VI-Testergebnisse von 22 europäischen Schuhfirmen, darunter Birkenstock, Deichmann, Prada und Adidas.
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Wenn gut nicht gut genug ist

Ein neuer Bericht von Future in Our Hands und der kambodschanischen NGO CENTRAL thematisiert Arbeitsrechtsverletzungen bei H&M's "besten" Zulieferfabriken in Kambodscha.
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Österreichische Lederschuhe im Test auf hochgiftiges Chrom VI

GLOBAL 2000, Clean Clothes Kampagne, AK Oberösterreich und AK Wien untersuchten Schuhe heimischer Hersteller

Wien, am 21. September 2016 – Im groß angelegten Test befanden sich 20 Kinder-, Damen- und Herrenlederschuhe von sieben österreichischen Firmen (Hartjes, Leder und Schuh, Legero, Lorenz, Paul Green, Richter und Waldviertler – die größten heimischen Hersteller, bzw. Händler die ihren Sitz in Österreich haben), die auf Rückstände des hochgiftigen Chrom VI untersucht wurden. In einem der getesteten Damenschuhpaare wurde eine Überschreitung des gesetzlichen Grenzwerts festgestellt. In vier weiteren Schuhen konnten zwar Spuren von Chrom VI nachgewiesen werden, diese lagen jedoch im erlaubten Rahmen.
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