Aufgaben

Clean Clothes Kampagne (CCK)– Aktiv für faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungs- und Sportartikelproduktion weltweit.

Die CCK zeigt Menschen- und Arbeitsrechtverletzungen in Fabriken der Bekleidungsindustrie auf. Sie mobilisiert KonsumentInnen und setzt sich mit deren Unterstützung für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von NäherInnen ein.

4 Aufgabenbereiche

  • Ausübung von Druck auf die Markenfirmen, damit diese Verantwortung für die Produktionsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben übernehmen, und für faire Arbeitsbedingungen sorgen.
  • Unterstützung von ArbeiterInnen, Gewerkschaften und NGOs in Produktionsländern.
  • Bewusstseinsbildung bei KonsumentInnen durch Information über die Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungs- und Sportartikelproduktion, damit die Menschen mobilisiert werden und ihre Macht als KonsumentInnen nützen können.
  • Ausschöpfen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Lobbying für eine Gesetzgebung, die gute Arbeitsbedingungen garantiert und so Regierungen und Markenfirmen zwingt, ethisch zu konsumieren.

CCK News

Vier Jahre nach Rana Plaza

Am 24. April 2017, dem vierten Jahrestag der Katastrophe von Rana Plaza, gedenkt die Clean Clothes Kampagne der Opfer und fordert von der EU eine Evaluierung der Handelspräferenzen mit Bangladesch.



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Freilassung von GewerkschafterInnen und ArbeiterInnen in Bangladesch gelungen!

Die 35 sich innerhalb des Bekleidungssektors einsetzenden GewerkschafterInnen und ArbeiterInnen, die seit Dezember 2016 von der Regierung gefangen genommen wurden, sind nun freigelassen worden.
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Zwei Paar Schuhe?

Neue Studie der Clean Clothes Kampagne über Schuhproduktion für Deichmann, Ecco und Ara in Indonesien

Die im März veröffentlichte Studie der Clean Clothes Kampagne „Zwei Paar Schuhe?“ deckt auf, wie in Indonesien Lederschuhe für die europäischen Marken Deichmann, Ecco und Ara produziert werden. Die insgesamt 117 befragten ArbeiterInnen von vier Fabriken berichteten von erzwungenen Überstunden, Löhnen niedriger als der nationale Mindestlohn und unrechtmäßig befristeten Arbeitsverträgen.
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