Aufgaben

Clean Clothes Kampagne (CCK)– Aktiv für faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungs- und Sportartikelproduktion weltweit.

Die CCK zeigt Menschen- und Arbeitsrechtverletzungen in Fabriken der Bekleidungsindustrie auf. Sie mobilisiert KonsumentInnen und setzt sich mit deren Unterstützung für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von NäherInnen ein.

4 Aufgabenbereiche

  • Ausübung von Druck auf die Markenfirmen, damit diese Verantwortung für die Produktionsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben übernehmen, und für faire Arbeitsbedingungen sorgen.
  • Unterstützung von ArbeiterInnen, Gewerkschaften und NGOs in Produktionsländern.
  • Bewusstseinsbildung bei KonsumentInnen durch Information über die Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungs- und Sportartikelproduktion, damit die Menschen mobilisiert werden und ihre Macht als KonsumentInnen nützen können.
  • Ausschöpfen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Lobbying für eine Gesetzgebung, die gute Arbeitsbedingungen garantiert und so Regierungen und Markenfirmen zwingt, ethisch zu konsumieren.

CCK News

Benetton verspricht zu zahlen

26.02.2015 – Benetton sagte Zahlungen für den Entschädigungsfonds der Opfer des Gebäudeeinsturzes von Rana Plaza zu, nachdem sich in den letzten Wochen über eine Million KonsumentInnen mittels Petition an das Unternehmen gewandt hatten. Konkrete Angaben über die Höhe und den Zeitpunkt der Zahlungen hat Benetton nicht bekannt gegeben.
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Globale Sweatshops verschlechtern Bedingungen italienischer Textilarbeiter dramatisch – die EU hat es in der Hand

26.1.2015 - Neue Recherchen der italienischen Clean Clothes Kampagne (Campagna Abiti Puliti) zeigen den Abstieg der italienischen Modebranche in Richtung rechtloser und illegaler Arbeit zu Billiglöhnen.
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Ride for a Change!

Snow-, Skate- und Surf-Unternehmen im Fokus

10. 12. 2014 - Auch wenn Snow-, Skate- und Surfmarken wie Quiksilver, Nitro oder Billabong ihre Produkte gerne mit Begriffen wie grenzenlosem Spaß, Lebenslust und Freiheit in Verbindung setzen, lässt sich bei näherem Hinsehen eine andere Realität ausmachen. Nämliche jene der problematischen Arbeitsbedingungen, unter denen die Beanies, Hoodies und Pants in Ländern wie China, Vietnam oder Indien produziert werden.
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